Eine Leckerei für das ganze Jahr

Turrón ist, wie viele andere Süßigkeiten, fest mit Weihnachten verbunden. Nur zu dieser Zeit läuft in Spanien die Turrónproduktion auf Hochtouren. Der Consejo Regulador wirbt mit "Turrón todo el año" (Turrón das ganze Jahr), um den Verzehr zu erhöhen.

Die Unterscheidung bei Turrón ist zuerst in die beiden Arten:

Jijona, weicher Turrón,

Turrón de Alicante, harter Turrón.

Die Zutaten für beide Arten ist im Grundsatz Mandeln, Honig, Eiweiß und Zucker.
Die zugelassenen Mandeln sind Marcona, Valenciana, Mallorca, Mollar und Planeta. Im Normalfall werden die Mandeln vorher geschält.

Für die Zubereitung der Turrón-Arten gibt es festgelegte Mindestvoraussetzungen. 42 % Mandeln bei Alicante und 52 % für Jijona (auch bei Kathegorie Extra), sowie 10 % Honig für beide. Die Varianten Supremo bei Alicante 60 % Mandeln und 64 % bei der Varinate Jijona.

Wichtig für die Original Turrónes sind die Wappen von Jijona oder Turrón de Alicante. Sie werden noch handwerklich in Boixet von 50-60 kg Fassungsvermögen gerührt. 24 Stunden Abkühlung und Reifung macht sie intensiver und die Zutaten sind ausschließlich Mandeln und Honig aus der Comunidad Valenciana und angrenzender Regionen.

Inzwischen gibt es weitere Varianten, die bekannteste ist de Yema tostada (Eigelb geröstet). Ebenfalls mit Schokolade, kandierte Früchte, Kokos, Sahne und Nüsse, Tüffel und Kaffee und Krokant. Eine spezielle Variante ist Turrón a la Piedra (Turrón nach Steinart). Hier werden die Mandeln traditionell von Hand auf Mahlsteinen bearbeitet.

Diese Turrónes gibt es in hochwertigen Varianten. Ruhig mal die Verpackung genauer anschauen, ob die offziellen Siegel darauf sind. Teilweise werden sogar die Mandelarten angegeben. In der Region wird die Marcona als die Hochwertigste angesehen und Qualität hat wie immer ihren Preis.